Telefon 0271 / 3302-0

Chinas Wirtschaft nach Corona und Zeitenwende

Eine erste Bestandsaufnahme

Termin

Beschreibung

Jahrzehntelang erlebte Chinas Wirtschaft einen rasanten Aufschwung. Die deutsche Wirtschaft profitierte. Dann kamen die Krisen. Das chinesische Wirtschaftswunder ist ins Stocken geraten. Die westliche Erwartung, China werde im Rahmen seines wirtschaftlichen Wachstums stetig weiter den Weg der Marktwirtschaft einschlagen und womöglich auch zunehmend von seinem staatlich geprägten Wirtschaftsmodell Abstand nehmen, sieht sich enttäuscht. China wandelt sich in der Wahrnehmung. Die Globalisierung wird angesichts wieder offen zu Tage tretender Systemrivalitäten und neuerlich erkannter politischer Risiken, die in Krisen und auch Kriegen münden, hinterfragt. Die Bundesregierung formuliert eine China-Strategie, die den Spagat zwischen Anerkennen der eigenen ökonomischen Abhängigkeit und wertemäßiger Selbstbehauptung versucht.

Prof Dr. Markus Taube, Inhaber des Lehrstuhls für Ostasienwirtschaft / China der Mercator School of Management und Direktor der IN-EAST School of Advanced Studies an der Universität Duisburg-Essen, 
befasst sich mit den Dynamiken, die die chinesische Volkswirtschaft nach drei Jahren Corona-Krise und aktuell wachsenden politischen Spannungen prägen. Wie steht es um Chinas Zukunftsindustrien in Anbetracht von Technologiesanktionen und westlichen Strategien des "de-risking" bzw. "decoupling"? Welcher Spielraum besteht noch für deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Markt?

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Siegen e.V. laden wir Sie herzlich zu einem spannenden Vortrag ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

 

 

 

 

 

Referent

Prof. Dr. Markus Taube

Ansprechpartner zum Thema

Jens Brill

Telefon 0271 3302-160
Telefax 02761 944-540
jens.brill@siegen.ihk.de